Besseres Brot von Brotrausch

Warum dein Bauch bei Brot rebelliert und was wirklich dahintersteckt

Erfahre, wie du Brot besser verträgst

Was wirklich hinter Blähbauch & Co. steckt

Bevor wir übers Brot sprechen, lohnt sich ein Blick auf deinen Darm: Warum reagiert er bei manchen Broten, bei anderen nicht? Die Antwort liegt in Fermentation und FODMAPs, wie unsere Ernährungsberaterin Birgit Behnke erklärt.

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FODMAPs

FODMAPs sind vergärbare Kohlenhydrate, die im Dünndarm nicht vollständig aufgenommen werden. Im Dickdarm werden sie von Bakterien vergärt, dabei entstehen Gase, die bei empfindlichen Menschen zu Blähungen und Unwohlsein führen können.

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Warum Brot oft schwer liegt

Fertigbrot wird meist mit viel Hefe und Zusatzstoffe gebacken und geht meist nur wenige Minuten. In dieser kurzen Zeit bleiben viele FODMAPs im Teig erhalten und landen fast unverändert im Darm.

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Worauf es bei den Zutaten ankommt

Viele industriell gebackene Brote enthalten Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Enzyme oder Konservierungsstoffe, die die Produktion beschleunigen, aber deinem Darm zusätzliche Arbeit machen können. Unsere Backmischungen kommen komplett ohne solche Zusatzstoffe aus, der Sauerteig darin sorgt vor allem für den authentischen Geschmack.

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Das sagt die Darm-Expertin

„Wer seinem Teig Zeit gibt, gibt auch seinem Darm Zeit“, sagt GesundheitsTherapeutin Birgit Behnke, die sich auf Darmgesundheit spezialisiert hat. Aus ihrer Erfahrung berichten viele Betroffene, dass sie länger fermentiertes Brot deutlich besser vertragen als industriell gebackenes.

Birgit Behnke, Gesundheitstherapeutin für Darmgesundheit und Ernährung

"Viele Menschen klagen über Bauchweh, Blähungen und Müdigkeit nach dem Brotessen. Die Ursache ist meist nicht Brot selbst, sondern industriell hergestelltes Brot mit schnellen Prozessen und Zusatzstoffen. Dem Teig fehlt Zeit zur Fermentation, wodurch die Verdauung belastet wird. Gut gemachtes Brot mit hochwertigen Zutaten und ausreichend Gehzeit ist dagegen bekömmlicher, sättigt besser und liefert Energie. Entscheidend sind Qualität und Verarbeitung – nicht die Kohlenhydrate. Genau hier setzt Brotrausch an: bewusst ausgewählte Zutaten, keine Abkürzungen und ausreichend Zeit für den Teig sorgen für ein Brot, das gut tut und nachhaltig nährt."

Birgit Behnke
GesundheitsTherapeutin für Darmgesundheit & Ernährung

MEINE PERSÖNLICHE GESCHICHTE

Ich habe jahrelang gemerkt, wie unangenehm mir gekauftes Fertigbrot im Magen lag: Blähbauch, ein schweres Gefühl, müde nach dem Essen. Irgendwann habe ich angefangen, selbst zu backen, ganz bewusst ohne Zusatzstoffe und mit der Zeit, die ein guter Teig eben braucht. Der Unterschied war so deutlich spürbar, dass ich das Rezept mit anderen teilen wollte, denen es ähnlich ging. Genau daraus ist Brotrausch entstanden.


Philipp Herrnberger (Co-Founder von Brotrausch)

Philipp Herrnberger, Gründer von Brotrausch

Häufig gestellte Fragen

Ist das wissenschaftlich belegt?

Die Wirkung von FODMAPs auf den Darm ist gut erforscht, unter anderem durch die FODMAP-Forschung der Monash University.

Wie verträglich einzelne Lebensmittel für dich persönlich sind, ist aber individuell unterschiedlich, deshalb ordnet Ernährungsberaterin Birgit Behnke das Thema für dich ein.

Gilt das auch bei Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit?

Bei einer diagnostizierten Zöliakie hilft nur eine konsequent glutenfreie Ernährung. Hierüfr ist das Keto Kraftbrot geeignet und zwei weitere glutenfreien Backmischungen sind in der Entwicklung.

Die hier beschriebenen Effekte beziehen sich auf FODMAP-Sensitivität, ein anderes Thema als eine Glutenunverträglichkeit im medizinischen Sinne.

Merke ich den Unterschied wirklich?

Wie stark sich das bemerkbar macht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Viele empfindliche Menschen berichten, dass sie bestimmte Brotsorten besser vertragen.

Muss ich komplett auf Brot verzichten?

Nein, in den meisten Fällen nicht. Es geht eher darum herauszufinden, welche Brotsorten und Zubereitungsweisen für deinen Darm besser funktionieren.